Das ist ja eigentlich auch eher ein individueller "Fehler" von mir. V.a. bei den Auflösungen, die die Kameras jetzt liefern kommt es auf ein paar Pixel, die abgeschnitten werden, eigentlich nicht an. Dumm nur, weil ich das auf Endschnitt Fotografieren inzwischen so verinnerlicht habe, dass ich jetzt gar nicht mehr davon wegkomme.stl hat geschrieben:Versteh ich nicht. Wenn ich mit der D800 und vernünftigem Glas Bilder mache, habe ich Crop-Reserven ohne Ende. Und ich finde das ist einer der einfacher zu korrigierenden Aufnahmefehler. Wenn ich zu Hause in Ruhe vor dem Bildschirm sitze, kommen mir ganz andere Ideen und ich sehe ganz andere Details/Fehler, als wenn ich live und teils in Eile durch den kleinen Sucher schaue. Das soll jetzt nicht heißen, dass ich mir vor Ort keine Gedanken mache, aber Geraderücken und ein paar Pixel schneiden ist bei mir bei fast jedem Bild drin. Die Fälle wo dann mehr als 10% der Fläche geschnitten werden, sind zwar selten, aber ab und zu erfreue ich mich auch an diesen Ergebnissen. Vielleicht ist das auch 3 Jahren D700 geschuldet, wo man immer raten musste, was in den letzten 3% drin ist. Andererseits ertappe ich mich zur Zeit immer wieder, dass mir diese Reserve fehlt und ich wichtige Dinge am Rand scheide, dies macht das Bild dann aber wirklich meist unbrauchbar.zyx_999 hat geschrieben:Diese Schnibbeldiskussion bringt mich auch wieder dahin, dass ich grundsätzlich meine Bilder nicht schneide. Entweder man macht sich vorher seine Gedanken über den Bildschnitt, wenn's nicht passt wird - zumindest bei mir - gelöscht.
OK, mit ein wenig Ehrgeiz diesbzgl. ließe sich das sicher "abtrainieren", aber da scheitert es wohl eher am Wollen
