Der eine oder andere hat es schon mitbekommen: Ich programmiere eine Bilddatenbank / Fotoverwaltung / Picture Management Software mit dem Namen Quippix. Die erste Version der Webseite ist seit gestern online, inzwischen auch mit RSS-Newsfeed.
Ich denke anhand der Features kann man sich schon vorstellen, worum es in etwa geht. Sonst stelle ich die Idee dahinter auch gerne noch einmal in Ruhe (und deutsch) vor.
Quippix Webseite
Kommentare zur Webseite sind willkommen.
In diesem Thread soll es aber vor allem um Quippix selbst gehen: Kommentare zu den Features, Wünsche und später dann gerne auch Testergebnisse.
Quippix Picture Management - in Entwicklung
Moderator: pilfi
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Re: Quippix Picture Management - in Entwicklung
Einen Wunsch hätte ich.... Halte das Programm so schlank wie nur möglich. Es werden zahlreiche Rufe nach Features kommen die bestimmt manchmal schwer abzulehnen sindDirk-H hat geschrieben:..... Wünsche .....

Reiner
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@David
Du hast recht, eigentlich braucht man das nicht mischen. Ich hatte diese Möglichkeit der Umwandlung eingebaut, da man schneller mit Farben markieren kann als Sterne vergeben. Ich kann aber auch einen "Sternvergabe" Modus einbauen, das ist dann eindeutiger. Dann sind die Farben nur zur generellen Markierung.
Wieviel Farben bräuchtest du denn?
Vermutlich wäre es sinnvoll, wenn man den Farben noch einen frei wählbaren Namen zuordnen kann, dann weiß man auch nach einem Monat noch, wozu man welche Farbe benutzt hat.
Du hast recht, eigentlich braucht man das nicht mischen. Ich hatte diese Möglichkeit der Umwandlung eingebaut, da man schneller mit Farben markieren kann als Sterne vergeben. Ich kann aber auch einen "Sternvergabe" Modus einbauen, das ist dann eindeutiger. Dann sind die Farben nur zur generellen Markierung.
Wieviel Farben bräuchtest du denn?
Vermutlich wäre es sinnvoll, wenn man den Farben noch einen frei wählbaren Namen zuordnen kann, dann weiß man auch nach einem Monat noch, wozu man welche Farbe benutzt hat.
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hihiihhiih die Farben Diskussion ist lustig. Ich möchte mal kurz meinen Senf dazu geben auch wenn ich die Software von Dirk nicht kenne. Das Thema mit den Farben überschneidet sich aber so ein bischen mit meiner Diplomarbeit.
Also das in meinen Augen mit am wichtigsten zu beachtende beim Gestalten oder Konzipieren eines Interfaces ist der Grundsatz:
MAKING CHOICES REQUIRES ATTENTION.
Jeder kennt doch folgende Situation: Eis kaufen. 3 Kugeln.
So man geht zum Italiener um die Ecke. Dessen Eiskarte listet um die 20 verschiedenen Eissorten auf.
An einem anderen Tag geht man zum Mövenpickstand auf der Promenade. Der hat nur 6 Sorten.
Mein Ziel ist in erster Linie Eis kaufen gewesen. Das erreiche ich um längen schneller mit einer geringen Auswahl. Die Zufriedenheit (welche schwer messbar ist, ich weiss) steigt nicht proportional mit der Erhöhung der Auswahl ('Mist, hätte ich mal bloß Tiramisu genommen', 'Boah ich kann mich gar nicht entscheiden', 'Ich glaube ich nehme lieber nur 2 Kugeln, ist mir zuviel Auswahl' usw)
Deine Etiketten könnte man ja in die Kategorie der Annotation Tools packen. Es geht um das schnelle markieren von Fotos um sie zu sortieren. Studien, die ich euch gerne geben kann, haben bewiesen, dass leute seltenst beim Markieren den Stift oder die Farbe wechseln. In den technischen oder naturwissenschaftlichen Studienfächern konnte man bei vereinzelten Studenten ein Farbsystem erkennen, welches aber nur von der einzelnen Person verstanden wurde und auch nur von ihr isoliert mit ehrgeiz und konsequenz genutzt wurde. Eine Erhöhung der Wirkung von markierungen konnte dabei nicht festgestellt werden. Auch war dieses System nicht hilfreich für Studienkollegen.
iView bietet ja auch die Funktion mit den Etiketten. Nun zieht doch mal 100 oder 200 Urlaubsbilder in einen iView Katalog und beobachtet euch selber wie ihr den mit 6 farben markiert und danach wie ihr einen anderen urlaub mit sagen wir mal 3 markiert. Bewertet danach mal euch selber wieviel zufriedener ihr mit der auswahl seid.
Um so mehr Farben es gibt um so mehr fälle treten auf wo man sich nicht sicher ist. Um so feiner ein System (Sortierung oder was auch immer) ist umso häufiger treten die Fälle auf wo etwas nicht in ein Kriterium passt. Es ist natürlich einfach zu sagen: 'Ich brauche noch eine Farbe für das neue Kriterium', jedoch löst das die Problematik in keinster Weise.
Also 6 Farben finde ich das absolute Obermaximum, wobei ich glaube die Masse maximal 4 benutzt. Das könnte man jetzt testen und bewerten. Wenn ihr das macht, teilt mal euer ergebnisse mit.
Abschliessend möchte ich euch noch einen Text nahe legen, der mir bei meinen Anfängen vom Interface Design oder auch Software Konzeption wirklich sehr geholfen hat:
http://beta-labs.com/coolpix-forum/In_S ... egance.pdf
Ich schreibe mal mit Absicht nicht dazu woher der Text stammt aber liest euch den mal durch. Es steckt soooo viel Wahrheit darin. Ich nutze ihn heute noch.
me.
Also das in meinen Augen mit am wichtigsten zu beachtende beim Gestalten oder Konzipieren eines Interfaces ist der Grundsatz:
MAKING CHOICES REQUIRES ATTENTION.
Jeder kennt doch folgende Situation: Eis kaufen. 3 Kugeln.
So man geht zum Italiener um die Ecke. Dessen Eiskarte listet um die 20 verschiedenen Eissorten auf.
An einem anderen Tag geht man zum Mövenpickstand auf der Promenade. Der hat nur 6 Sorten.
Mein Ziel ist in erster Linie Eis kaufen gewesen. Das erreiche ich um längen schneller mit einer geringen Auswahl. Die Zufriedenheit (welche schwer messbar ist, ich weiss) steigt nicht proportional mit der Erhöhung der Auswahl ('Mist, hätte ich mal bloß Tiramisu genommen', 'Boah ich kann mich gar nicht entscheiden', 'Ich glaube ich nehme lieber nur 2 Kugeln, ist mir zuviel Auswahl' usw)
Deine Etiketten könnte man ja in die Kategorie der Annotation Tools packen. Es geht um das schnelle markieren von Fotos um sie zu sortieren. Studien, die ich euch gerne geben kann, haben bewiesen, dass leute seltenst beim Markieren den Stift oder die Farbe wechseln. In den technischen oder naturwissenschaftlichen Studienfächern konnte man bei vereinzelten Studenten ein Farbsystem erkennen, welches aber nur von der einzelnen Person verstanden wurde und auch nur von ihr isoliert mit ehrgeiz und konsequenz genutzt wurde. Eine Erhöhung der Wirkung von markierungen konnte dabei nicht festgestellt werden. Auch war dieses System nicht hilfreich für Studienkollegen.
iView bietet ja auch die Funktion mit den Etiketten. Nun zieht doch mal 100 oder 200 Urlaubsbilder in einen iView Katalog und beobachtet euch selber wie ihr den mit 6 farben markiert und danach wie ihr einen anderen urlaub mit sagen wir mal 3 markiert. Bewertet danach mal euch selber wieviel zufriedener ihr mit der auswahl seid.
Um so mehr Farben es gibt um so mehr fälle treten auf wo man sich nicht sicher ist. Um so feiner ein System (Sortierung oder was auch immer) ist umso häufiger treten die Fälle auf wo etwas nicht in ein Kriterium passt. Es ist natürlich einfach zu sagen: 'Ich brauche noch eine Farbe für das neue Kriterium', jedoch löst das die Problematik in keinster Weise.
Also 6 Farben finde ich das absolute Obermaximum, wobei ich glaube die Masse maximal 4 benutzt. Das könnte man jetzt testen und bewerten. Wenn ihr das macht, teilt mal euer ergebnisse mit.
Abschliessend möchte ich euch noch einen Text nahe legen, der mir bei meinen Anfängen vom Interface Design oder auch Software Konzeption wirklich sehr geholfen hat:
http://beta-labs.com/coolpix-forum/In_S ... egance.pdf
Ich schreibe mal mit Absicht nicht dazu woher der Text stammt aber liest euch den mal durch. Es steckt soooo viel Wahrheit darin. Ich nutze ihn heute noch.
me.
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Oder plötzlich in mehrere Kriterien passt.....beta hat geschrieben: Um so mehr Farben es gibt um so mehr fälle treten auf wo man sich nicht sicher ist. Um so feiner ein System (Sortierung oder was auch immer) ist umso häufiger treten die Fälle auf wo etwas nicht in ein Kriterium passt.

Alles, was über die von Dir genannten vier (oder max. sechs) Kriterien hinausgeht ist in meinen Augen eher etwas für Textkategorien innerhalb einer Datenbank.
Reiner