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Verfasst: Sa 8. Nov 2008, 18:00
von kpi
Andreas H hat geschrieben:StefanM hat geschrieben:Ich tippe mal, daß die Verschraubung locker 10 kg ab kann und dann würde das 24-70 schon mit 6-8g dran baumeln müssen
Das dürfte nicht kritisch sein. Der eigene Pansen federt da die schlimmsten G-Belastungen ganz gut ab.
Kritischer sind aber die Belastungen beim Transport in der Tasche, beispielsweise im Auto. Da können Kamera und Objektiv schon mal böse aneinander zerren. Schwere Objektive sollte man deshalb getrennt vom Gehäuse transportieren.
Grüße
Andreas
Das sehe ich eigentlich auch so. Besonders bei meinem 70-200 und auch beim 24-70 können durch die Gewichte und durch die Hebelwirkung kurzfristig schon gut Kräfte auf das Bajonett einwirken. Hab in der Vergangenheit auch ab und zu diese Threads verfolgt mit dem Problemen am Bajonett des 24-70. Hab daher immer wieder einen strengen Blick auf die Schrauben geworfen, bisher toi toi toi. Hab aber auch eines mit der Seriennummer 249xxx, sollte keines mehr der ersten Charge sein.
Verfasst: So 9. Nov 2008, 08:42
von zyx_999
Dieser Thread bringt mich echt zum grübeln.
Einerseits kann man durch das Abnehmen der schweren Linse in der Tasche/Rucksack die Kräfte auf das Bajonett verringern ... anderseits freut sich der Staub

Verfasst: So 9. Nov 2008, 11:37
von Nimsiki
Hallo!
zyx_999 hat geschrieben:
Einerseits kann man durch das Abnehmen der schweren Linse in der Tasche/Rucksack die Kräfte auf das Bajonett verringern ... anderseits freut sich der Staub

Ich halte es für völlig überzogen, wenn man nun vor jedem Transport die Linse vom Body trennt. Wenn Kamera und Objektiv gut verstaut in einem Fotorucksack o.Ä. sind, sollte die anfallenden Kräfte jede Kombi eigentlich aushalten und speziell das 24-70, das als Profigerät deklariert wird.
Es soll ja auch angeblich nur mit der ersten Charge Probleme geben.
Mich würde vielmehr interessieren, wie die Geschichte von diesem "Gadafi" aus ging. Ob es da bei einem Kostenvoranschlag blieb oder ob ihm Nikon das dann doch noch "auf Kulanz" o.Ä. gemacht hat. Weiß da jemand was?
Gruß
Andreas
Verfasst: So 9. Nov 2008, 12:06
von Bergamotte
danke nikon für dein zuvorkommen, dein kundenservice, dein garantieservice, deine netten kompetenten mitarbeiter, deine schnelle abwicklung. und vor allem für deine tollen zuverlässigen konstruktionen und produkte wo falls mal ein fehler auftauchen sollte, du dich sofort drum kümmerst. reparierst es dann kompetent, nachdem der folgende kostenvoranschlag akzeptiert worden ist.
Das Objektiv ist durch massive, mechanische Einwirkung (Stoß/Fall/Druck) beschädigt worden. Weitgehende Demontage (Bajonett,
Tubus, Schneckengang/Rollenkäfig) ist erforderlich. Erneuerung des beschädigten Helicoids und opt./mech. Grundjustagen
Ersatzteile
LENS BARREL UNIT 378,64
Gesamtsumme 819,48
ich habe das nicht akzeptiert, und freundlich drauf hingewiesen das weder "ein stoß/fall/druck" ausgeübt worden ist und einfach so auseinander gefallen ist. jetzt überprüft irgend ein anderer techniker nochmal alles. ich werde das so nicht hinnehmen, wenn es bei der aussage bleiben soll. meinte ich der doch so langsam genervten mitarbeiterin am tel. support.
nächste woche soll ich dann informiert werden. mal schaun wie es weiter geht. langsam aber sicher bin ich aber gewollt mich an meinen anwalt und den verbraucherschutz zu wenden.
so nikon ich bin langsam nicht mehr sauer auf dich sondern nur noch enttäuscht.
dein andré
Verfasst: So 9. Nov 2008, 13:03
von Reiner
Würd' ich auch nicht akzeptieren, wenn ich mir sicher wäre, dass es bei mir keiner "Misshandlung" ausgesetzt war.
Das ist in der Tat ärgerlich, sollte Dich aber auch zu keinem Pauschalurteil über den Support verleiten lassen. Der ist normalerweise schon recht solide!
Telefonieren kann hier helfen! Ruf den Support an und red' mit denen. Wenn derjenige uneinsichtig bleibt, lass' Dich mit dem nächsthöheren Verbinden.
Verfasst: So 9. Nov 2008, 16:08
von StefanM
Und leg Dir für das Gespräch eine Liste mit Links parat, wo Du ähnlich Betroffene zitieren kannst! Vielleicht ist es für die in D'dorf wirklich das erste und Nikon hat keine internationale Datenbank, wo sowas zusammengeführt wird.
Ich würde mich damit auch keinesfalls zufrieden geben

Telefonieren, freundlich bleiben...und vor allem direkt den geben lassen, der was entscheiden kann.
Verfasst: So 9. Nov 2008, 16:22
von zyx_999
Ich hoffe nicht, dass ich in die Situation komme, aber letzte Woche habe ich meinen Verkäufer gezielt auf dieses Problem angesprochen. Von dort habe ich das Versprechen, dass man als Kunde da nicht im Regen stehen gelassen wird.
Wenn ich 819 € hinblättern dürfte um einen Baufehler zu reparieren, müsste man mich festbinden ...
Verfasst: So 9. Nov 2008, 17:53
von Elwood
Andreas H hat geschrieben:Kritischer sind aber die Belastungen beim Transport in der Tasche, beispielsweise im Auto.
Oder am (Einbein-) Stativ, bei rel. hartem Aufsetzen auf
verdichtetem Boden.
Verfasst: So 9. Nov 2008, 18:52
von donholg
Was würde ich als Nikontechniker wohl als Erstes denken, wenn ein Objektiv mit herausgerissenen Schrauben angeliefert wird?
Verfasst: So 9. Nov 2008, 19:00
von Reiner
donholg hat geschrieben:Was würde ich als Nikontechniker wohl als Erstes denken, wenn ein Objektiv mit herausgerissenen Schrauben angeliefert wird?
Genau das ist in meinen Augen das Probem! Deswegen rate ich auch dringend zu einem Telefonat.
Wenn es tatsächlich derzeit (weltweit) eine Handvoll dieser Probleme gab, dann müssen die schon eine extrem gute Koordination haben, damit das alles zusammengeführt wird. Wenn jeder Techniker das für sich als "Überlastung" einstuft (Was zunächst mal naheliegend ist), dann kommt das nie so recht ans Tageslicht. Und -ganz ehrlich- mich würde es wundern, wenn die derart sensible Qualitätsmechanismen am Start hätten. Sowas gibts im Automobilbereich, um sicherheitskritische Fehler schon bei geringsten Stückzahlen zu erkennen. Aber ob sich ein Konsumer-Produkt sowas leisten kann ist fraglich.
Daher -> Reden!